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Stadtgeflüster

Der Bergbau gab diesen Straßen in Castrop-Rauxel ihre Namen

Straßen brauchen Namen. In Castrop-Rauxel gibt es viele Straßen, deren Namen ihren Ursprung im Bergbau haben. Wir erklären die Hintergründe.

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Am Knappenweg in Habinghorst. Foto Jens Lukas

Straßen brauchen Namen. In Castrop-Rauxel gibt es viele Straßen, deren Namen ihren Ursprung im Bergbau haben. Wir erklären die Hintergründe.

Aber nicht bei allen ist es so einfach wie bei der Glückaufstraße, der Zechen- oder der Knappenstraße. Die Stadtverwaltung versucht, die Traditionen der Stadt bis heute zu pflegen. Über die Namensvorschläge aus dem Rathaus entscheidet die Politik im Rat.

621 Straßennamen

Über 621 Straßennamen gibt es, 27 davon haben laut Stadtverwaltung tatsächlich mit dem Bergbau zu tun. In den 1950er-Jahren wurden Straßen nach Flözen benannt. Nach dem Ende des Bergbaus kamen viele weitere Straßen mit einer speziellen Widmung hinzu.

 

Seit August 1990 trägt die Straße Am Förderturm im Erin-Park ihren Namen. Der Bau- und Verkehrsausschuss der Stadtverwaltung Castrop-Rauxel hatte sich dafür eingesetzt. Da der Förderturm von Schacht 7 als Industriedenkmal erhalten blieb, sollte die Querstraße die Bezeichnung erhalten. © Jens Lukas

 


Der Bergbau gab diesen Straßen ihre Namen
Kein Straßenschild ist am im Straßenverzeichnis aufgeführten Erinplatz zu finden. Dieser liegt seit Dezember 1983 als Grünanlage südlich der Karlstraße und westlich entlang der Bochumer Straße mit einem namenlosen Kreuz. Vor der Schließung der Zeche Erin hatte sich der Bau- und Siedlungsausschuss für den Namen stark gemacht. © Jens Lukas

Der Bergbau gab diesen Straßen ihre Namen
Bereits während der Betriebszeit der Zeche Erin war die Erinstraße unter den heimischen Straßen verzeichnet – bereits vor 1935. Heute durchzieht sie den gesamten Gewerbepark Erin-Park – mit der ersten Hausnummer an der Polizeiwache und dem Ende am Westring an der Herner Straße. © Jens Lukas


Der Bergbau gab diesen Straßen ihre Namen
Im November 1957 bekam auf dem Freberg in Castrop die Mulvanystraße ihren Namen. Da sie in einer Siedlung der Zeche Erin liegt, sollte die Erinnerung an William Thomas Mulvany hier erhalten bleiben. Dieser hatte die Zeche abgeteuft – und legte auch die Pferderennbahn nahe des Hauses Goldschmieding an. © Jens Lukas


Der Bergbau gab diesen Straßen ihre Namen
Erst seit 2002 gibt es den Murdockweg zwischen Gaswerkstraße und Mulvanystraße. Die Namensgebung geht auf einen der Gründer der Zeche Erin zurück: Der schottische lngenieur William Murdock (1754 – 1839) arbeitete seit 1792 an der Entwicklung eines Verfahrens, um aus Steinkohle Leuchtgas herzustellen. © Jens Lukas


Der Bergbau gab diesen Straßen ihre Namen
Der 22. Januar 1957 war der Geburtstag der Grillostraße. Diese erinnert wie die benachbarte Mulvanystraße an einen der Gründer der Zeche Erin. Der Großindustrielle Friedrich Grillo (1825 –1888) machte 1877 die stillgelegte Zeche durch Sümpfung wieder flott. 1885 konnte die Förderung wieder aufgenommen werden. © Jens Lukas


Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg bekam die Karl-August-Straße in Obercastrop ihren Namen. Damit sollte Bergdirektor Dr. Karl Müller-Klönne geehrt werden.  Er lebte von 1866 bis 1936 und wurde zu Lebzeiten mit der Nennung seines in der für die Zeche Erin gebauten Siedlung verewigt. © Jens Lukas

 


Nicht ganz einig sind die Experten über den Ursprung des Namens der Marienstraße in Obercastrop. Überliefert ist, dass die Frau des Bergdirektors Dr. Karl Müller-Klönne den Vornamen Maria trug. Diese Straße sowie die zu Ehren ihres Mannes sind in der Siedlung der Elisabethstraße benachbart.© Jens Lukas


Der Bergbau gab diesen Straßen ihre Namen
Die Hafenstraße in Rauxel liegt direkt am Werkshafen, der einst zur Zeche Victor gehörte. Er liegt nunmehr auf dem Firmengelände der Rütgers-Werke. Der Hafen liegt am Südufer des Rhein-Herne-Kanals und kann von der Straßenbrücke des Westrings oder vom Kanaluferweg auf der gegenüberliegenden Seite eingesehen werden. © Jens Lukas


Der Bergbau gab diesen Straßen ihre Namen
Die Markmannstraße in Rauxel ist eine Straße, in der einst Beamtenhäuser waren. Sie wurde benannt nach einem verdienstvollen Mitarbeiter der Zeche Victor: Heinrich Markmann (1856 – 1915) war Bergwerksdirektor bei der Gewerkschaft Victor. Markmann war der Vorgänger des Direktors Julius Grauenhorst. © Jens Lukas


Der Bergbau gab diesen Straßen ihre Namen
Die Maslingstraße in Rauxel liegt in einer Siedlung mit Beamtenhäusern. Grubenverwalter Masling war von 1876 bis 1890 Obersteiger und Betriebsführer bei der Gewerkschaft Victor. Am 18. Oktober 1890 verunglückte er auf der 1. Sohle des Ostfeldes der Schachtanlage Victor I/II durch eine Schlagwetterexplosion tödlich. © Jens Lukas


Der Bergbau gab diesen Straßen ihre Namen
Der Knappenweg in Habinghorst liegt inmitten einer Bergarbeitersiedlung. Sie wurde zu Ehren der Bergarbeiter vor dem Zweiten Weltkrieg so benannt. Die benachbarten Straßen Wesselstraße, Eicklohstraße, Römerstraße, Breidhage und Borghagener Straße haben allesamt keinen Bergbau-Bezug. © Jens Lukas


Der Bergbau gab diesen Straßen ihre Namen
Ein Gedenkstein ziert den Anfang der Thomasstraße in Castrop. Wann es zu der Namengebung zu Ehren von Thomas Mulvany kam, ist nicht überliefert. Durch die Mulvanystraße ist der Gründer der Zeche Erin gleich als einziger verdienter Castrop-Rauxeler zweimal im Stadtgebiet mit seinem Namen verewigt. © Tobias Weckenbrock


Der Bergbau gab diesen Straßen ihre Namen
Eindeutigen Bezug zum Bergbau hat die Zechenstraße in Ickern. Sie führte einst zur Zeche Ickern I/II. Das Gelände wurde in den 1980er Jahren zum AGORA-Kulturzentrum. Dieses verfügt über ein Amphitheater und Kulturcafé, einen Spielplatz sowie Schulungs- und Konferenzräume auf 1000 Innen- und 9000 m²-Außenfläche. © Jens Lukas


Der Bergbau gab diesen Straßen ihre Namen
Eine Flözbezeichnung steckt hinter dem Namen der Straße Finefrau in Habinghorst. Diese ist seit dem Jahr 1953 so benannt. Abgeleitet wird der Name Finefrau von „Feine Frau“ – und soll stehen für „üppiger Umfang“. Das mächtige Flöz. Finefrau ist benachbart zur Straße Sonnenschein, die ebenfalls einen Flöz beschreibt. © Jens Lukas


Der Bergbau gab diesen Straßen ihre Namen
Recht kurz ist sie und nur wenige Häuser säumen die Straße Girondelle. Es gibt sie seit 1993. Die Bezeichnung Girondelle ist der Name eines Flözes. In der näheren Umgebung wurden im Stadtteil Habinghorst die benachbarten Straßen Dickebank, Dünnebank, Sonnenschein, Röttgersbank usw. ebenfalls nach Flözen benannt. © Jens Lukas


Der Bergbau gab diesen Straßen ihre Namen
In Habinghorst liegt die Straße Mausegatt. Diese geht auf die Bezeichnung eines Steinkohleflözes unter dem südlichen Ruhrgebiet zurück. Der Name Mausegatt leitet sich wohl von einer niederdeutschen Bezeichnung für ein Mauseloch ab. „Gatt“ ist ein schmaler Gang und charakterisierte das Flöz somit als relativ schmal. © Jens Lukas


Der Bergbau gab diesen Straßen ihre Namen
Den Straßennamen Röttgersbank gibt es in Habinghorst seit den 1950er-Jahren. Er steht für eine Flöz-Bezeichnung und ist in der Siedlung nördlich der Recklinghauser Straße in guter Nachbarschaft: Auch Sonnenschein, Finefrau, Dickebank, Dünnebank und Mausegatt schöpfen ihre Namen aus Flözen. © Jens Lukas


Der Bergbau gab diesen Straßen ihre Namen
Eine Flözbezeichnung steht im Zusammenhang mit dem Namen der Straße Sonnenschein. Diese gibt es seit dem Jahr 1953. Den Flöz Sonnenschein gab es im achten Revier der Castrop-Rauxeler Zeche Victor. Dieser Bergbau-Betrieb lag auf der 5. Sohle in einer Tiefe von 994 Metern. © Jens Lukas


Der Bergbau gab diesen Straßen ihre Namen
Umgeben von mehreren Straßen, deren Namen ebenfalls auf Kohle führende Schichten verweisen, ist die Dickebank in Habinghorst. Im Bergbau war die so genannte Dickebank, ein viel Kohle führender Flöz, in den unteren Fettkohlenschichten des Ruhrgebietes zu finden. Im Jahr 1953 bekam die Straße ihren Namen. © Jens Lukas


Der Bergbau gab diesen Straßen ihre Namen
Seit dem 21. Mai 1981 gibt es in Habinghorst die Straße Dünnebank. Im Bergbau war die so genannte Dünnebank ein nicht bauwürdiger Flöz. Die Dünnebank ist ein Abzweig der Straße „In der Wanne“ und verläuft in Form eines „U“ mit drei Mehrfamilienhäusern um eine Grünfläche herum. © Jens Lukas


Der Bergbau gab diesen Straßen ihre Namen
Die Grimbergstraße auf Schwerin wurde aus Verbundenheit zur Zeche Grimberg in Bergkamen gewählt. Hier kam es 1946 zum schlimmsten deutschen Grubenunglück. 405 Bergleute und drei britische Besatzungsoffiziere starben dabei. 283 Frauen in Bergkamen und Umgebung wurden zu Witwen gemacht. © Tobias Weckenbrock


Der Bergbau gab diesen Straßen ihre Namen
Der Name der Schweriner Straße geht auf das Steinkohlenbergwerk „Graf Schwerin“ zurück. Das Grubenfeld lag im Bereich der Orte Frohlinde, Westrich, Oestrich und Merklinde. Das Zechensterben in Castrop-Rauxel hatte im Jahr 1967 mit der Schließung dieser Anlage begonnen. © Tobias Weckenbrock


Der Bergbau gab diesen Straßen ihre Namen
In unmittelbarer Nähe des Geländes der damaligen Zeche „Victor I/II verläuft die Victorstraße durch Bladenhorst. Die Lage an der Köln-Mindener-Eisenbahn, heute Hauptbahnhof, war sehr verkehrsgünstig. Auch die chemische Industrie mit den Anlagen zur Teerverwertung in der Nachbarschaft hatten hier günstigste Voraussetzungen. © Jens Lukas


Der Bergbau gab diesen Straßen ihre Namen
Im Stadtteil Schwerin zeugt die Funkestraße vom Großindustriellen Fritz Funke-Hagen (1821 – 1884). Im Besitz des Mannes aus Essen hatte sich größtenteils das Wertpapier über den Anteil an einer bergrechtlichen Gewerkschaft (Kuxe) der Gewerkschaft Graf Schwerin befunden. © Tobias Weckenbrock


Der Bergbau gab diesen Straßen ihre Namen
Mit der Glückaufstraße in der Altstadt soll der Bergmannsgruß nicht in Vergessenheit geraten. Die Straße beginnt in der Nähe des St.-Rochus-Hospitals, führt am Castroper Stadtgarten entlang und ist auf ihrem anschließenden Teilstück ein Gehweg, der schließlich zur Bochumer Straße führt. © Jens Lukas


Der Bergbau gab diesen Straßen ihre Namen
Die im Jahr 2003 erbaute Klöcknerstraße zwischen Habinghorst und Ickern geht auf Peter Klöckner (1863 – 1940) zurück. 1910 kaufte er als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender für den Lothringer Hüttenverein Aumetz-Friede die Zechen Victor und Ickern und trat als stellvertretender Vorsitzender in den Vorstand ein. © Jens Lukas

Der Bergbau gab diesen Straßen ihre Namen
Die im Jahr 1935 erbaute Lothringer Straße ist nach den chemischen Werken und der Zeche „Lothringen“ in Bochum-Gerthe benannt. Die Straße endet dort und verläuft parallel zur damaligen Bahnlinie, die die Zeche Graf Schwerin mit ihrem Bochumer Verbundpartner führte. © Marcel Witte


Der Bergbau gab diesen Straßen ihre Namen
Derzeit noch kein Straßenschild ist in Ickern für die Von-Waldthausen-Straße angebracht. Diese ist als Abzweig der Recklinghauser Straße nur wenige Meter lang und soll das Gedenken an Ernst Waldthausen lebendig halten. Er beteiligte sich 1871 an der Gewerkschaft Victor in Rauxel und gründete 1873 die Gewerkschaft lckern. © Jens Lukas

Der CasKenner arbeitete einst bei einer Castrop-Rauxeler Tageszeitung als Freier Mitarbeiter und ist jetzt hier am Start.

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Stadtgeflüster

Hallenbad wegen Vereinsmeisterschaften geschlossen

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Quelle: CasKenner

Das Hallenbad an der Bahnhofstraße

Derzeit halten die Vereine ihre Schwimmmeisterschaft ab.

Am kommenden Samstag, 16. November, richtet der SV Poseidon seine Vereinsmeisterschaft aus. Deshalb ist das Hallenbad an der Bahnhofstraße an diesem Tag ganztägig für den Publikumsverkehr geschlossen.

Ab Sonntagmorgen wieder geöffnet

Am Sonntag hat das Bad dann wieder für alle von 8.00 bis 15.00 Uhr geöffnet.

Quelle: Pressedienst der Stadt Castrop-Rauxel

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Stadtgeflüster

Vielfältiges Angebot und buntes Programm locken vor Weihnachten in die Castroper Altstadt

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Quelle: EUV

Das Plakat zum Weihnachtsmarkt

Ja, es ist schon fast wieder Weihnachten. Und so können sich die Bürgerinnen und Bürger ab Freitag, 15. November 2019, in der Castroper Altstadt auf das Fest einstimmen. Der EUV Stadtbetrieb lädt dann nämlich sehr herzlich zum diesjährigen Weihnachtsmarkt ein. Die Besucherinnen und Besucher können sich auf ein vielfältiges Angebot und ein buntes Programm freuen.

Programmflyer

Einen Überblick über das Programm des diesjährigen Castrop-Rauxeler Weihnachtsmarktes bietet der EUV-Programmflyer. Er liegt an verschiedenen Stellen wie im Verwaltungsgebäude des Stadtbetriebs, Westring 215, oder im Rathaus, Europaplatz 1, aus.

Darüber hinaus ist er unter www.euv-stadtbetrieb.de auch auf der Internetseite des EUV Stadtbetriebs zu finden.

Link zum Veranstaltungs-Flyer mit Programm

Eröffnung des Weihnachtsmarktes

Der Weihnachtsmarkt findet in diesem Jahr vom 15. November 2019 bis zum 31. Dezember 2019 statt. Direkt bei der offiziellen Eröffnung am 15. November 2019 erwartet die Besucherinnen und Besucher ein ganz besonderes Highlight: Die beiden bekannten Bands „Seven Cent“ und „Eskimo Callboy“ treten um 18 Uhr in einem Eisstockspiel gegeneinander an – außerhalb des Wettbewerbs, nur zum Spaß. Moderiert wird die Partie von Bürgermeister Rajko Kravanja.

 

Kinder singen

Zuvor stimmen die Kinder der OGS Am Busch um 17 Uhr an der Weihnachtsscheune am Lambertusplatz mit weihnachtlichen Liedern auf die festliche Zeit ein. Um 19 Uhr wird schließlich offiziell das Programm im Kulinarischen Adventszelt eröffnet.

Wettbewerb im Eisstockschießen

64 Teams treten beim diesjährigen Wettbewerb im Eisstockschießen gegeneinander an. Das ist eine deutliche Steigerung zum letzten Mal: 2018 waren es 34 Mannschaften, die am Wettbewerb teilgenommen haben. Der Wettbewerb startet am Samstag, 16. November, im großen Adventszelt auf dem Marktplatz mit den ersten Partien ab 14 Uhr. Das Finalspiel sowie das Spiel um den dritten Platz sind für Sonntag, 22. Dezember 2019, angesetzt.

Preise für die Plätze eins bis drei

Das Siegerteam bekommt am Ende wieder einen Pokal. Zudem gibt es wieder attraktive Preise für die Mannschaften, die die ersten drei Plätze belegen werden. Der EUV Stadtbetrieb freut sich gemeinsam mit den Teams auf ein spaßiges, unterhaltsames und spannendes Turnier und wünscht allen viel Erfolg.

Weihnachtliches Hüttendorf und EUV-Budenzauber

Rund um den Reiterbrunnen lädt auch in diesem Jahr das Hüttendorf zum Verweilen ein. Die Besucherinnen und Besucher können sich auf eine gemütliche Atmosphäre freuen. Neben weihnachtlichen Süßigkeiten, Deftiges vom Grill und holländischen Pommes gibt es in diesem Jahr auch wieder einen Stand mit Holzarbeiten sowie einen Glühweinausschank. Zudem locken ein weiterer Kunsthandwerkstand und eine weihnachtliche Hütte, in der leckere Liköre angeboten werden. Darüber hinaus wird es in diesem Jahr erstmals den EUV-Budenzauber geben.

Wechselnde Hütten-Bewohner

Der Stadtbetrieb vergibt eine Hütte wechselweise an Vereine, Einrichtungen, Kreative oder auch Gewerbetreibende aus dem Kunsthandwerksbereich – und die Resonanz ist groß. Kindergärten backen Waffeln, es gibt Strohhalme aus Stroh oder schöne Ruhrpott-Deko, der EUV lädt zum Tütentausch ein, das Frauenhaus verkauft Marmelade und Liköre. Das Angebot ist also sehr vielfältig. Eine Übersicht über den EUV-Budenzauber und die Belegung der Hütte ist auf der Internetseite des Stadtbetriebs unter www.euv-stadtbetrieb.de zu finden.

Das Hüttendorf hat montags bis sonntags in der Zeit von 11 bis 20 Uhr geöffnet, Heiligabend, 24. Dezember 2019, von 11 bis 14 Uhr. Totensonntag, 24. November 2019, sowie am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag sind die Verkaufsstände geschlossen.

Tannenbaumschmückaktion

Wie schon im vergangenen Jahr findet auch 2019 wieder die EUV-Weihnachtsbaumschmückaktion in der Castroper Altstadt statt.  Zahlreiche Kindertageseinrichtungen haben sich bereits angemeldet, sodass am Mittwoch, 27. November 2019, circa 200 Mädchen und Jungen in der Altstadt ausschwärmen und die dort aufgestellten Weihnachtsbäume mit selbst gebastelter Dekoration schmücken werden. Im Anschluss an die Aktion wird es wieder eine Abstimmung geben: Welcher Weihnachtsbaum ist der schönste? Die ersten drei Plätze erhalten wieder jeweils 100 Euro.

 

Kinderprogramm in der Adventszeit

An jedem Adventssamstag lädt der EUV Stadtbetrieb in der Zeit von 11 bis 13 Uhr zum Kinderprogramm in das Adventszelt auf dem Castroper Marktplatz ein. Vorgelesen und gesungen wird am Samstag, 30. November 2019. Zwei Vorlesepaten der Caritas und der Shanty-Chor werden das Vormittagsprogramm gemeinsam gestalten. Auch am darauffolgenden Samstag, 7. Dezember 2019, werden Mitarbeiter der Kindertageseinrichtung Swabedoo Geschichten vorgelesen. Am 14. Dezember 2019 wird dann Theaterpädagoge Patrick Strohm die Jüngsten als „Engelbert Tanne“ unterhalten und zum Mitmachen animieren.

 

Auch die Handpuppe „Tanja Engel“ wird mit dabei sein. Clownin Wurzel wird schließlich am 21. Dezember 2019 im Hüttendorf als fröhliches Engelchen für lächelnde Gesichter sorgen. 

 

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Stadtgeflüster

Stadtverwaltung schließt zwischen den Feiertagen

Termine im Bürgerbüro jetzt buchen

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Termine im Bürgerbüro jetzt buchen

Wie viele andere Behörden, bleibt die Stadtverwaltung Castrop-Rauxel in der Weihnachtswoche bis einschließlich 1. Januar 2020 geschlossen.
In diesem Zusammenhang weißt das Bürgerbüro darauf hin, dass Terminreservierungen beispielsweise im Passwesen derzeit einen Vorlauf von vier Wochen haben.

Kurzfristige Termine sind möglich

Auch wenn andere Angelegenheiten mit weniger Zeitbedarf kürzere Reservierungsspannen haben, sollten alle, die in diesem Jahr ohne Wartezeiten noch etwas im Bürgerbüro regeln möchten, nun zügig die Terminreservierung nutzen. Auch zwischenzeitlich lohnt es sich immer, nach einem Termin zu schauen, da zum Teil kurzfristig Termine frei werden.


Mit Wartezeiten können natürlich dienstags und donnerstags von 8.00 Uhr bzw. mittwochs von 7.00 bis 10.00 Uhr auch die Öffnungszeiten ohne Termin wahrgenommen werden.

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Blaulicht

Fast wie Weihnachten! – Neue Technik für die Polizei im Kreis Recklinghausen

Technische Neuerungen halten jetzt auch bei der Polizei Recklinghausen Einzug. Modernes Equipment für mehr Sicherheit und einen schnelleren Informationsaustausch

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Quelle: Polizei Recklinghausen
Eine Bodycam

Das Kennzeichen eines verdächtigen Autos mit dem Handy scannen und innerhalb von Sekunden überprüfen? Eine heikle Einsatzsituation durch Bodycams entschärfen? Den Weg zum Einsatz mit dem neuen Ford S-Max hinter sich bringen? Technische Neuerungen halten jetzt auch bei der Polizei Recklinghausen Einzug. Modernes Equipment für mehr Sicherheit und einen schnelleren Informationsaustausch verspricht sich die Polizei Recklinghausen in den Städten des Kreises Recklinghausen und der kreisfreien Stadt Bottrop von den Geräten und Fahrzeugen.

„Mit den neuen Technologien können wir Zeit sparen, Risiken minimieren und effektiver arbeiten. Es ist gut, dass sie jetzt in den Polizeialltag integriert werden, um sinnvoll bei immer weiter steigenden Anforderungen an die Polizei technisch Schritt halten zu können“, fasst Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen die Vorteile der Neuerungen zusammen.

Pilotphase mit Telefonen

Die Smartphones wurden bereits in der Pilotphase von einzelnen Dienststellen des Präsidiums genauestens unter die Lupe genommen und im Alltag getestet. Die Erfahrungen der Kolleginnen und Kollegen flossen in die landesweite Arbeitsgruppe ein, sodass die Polizei in ganz NRW von den Ergebnissen profitieren kann. Auf den Smartphones sind speziell für die Polizei entwickelte Apps installiert, mit denen Dokumente gescannt, Daten mit dem polizeilichen Bestand abgeglichen und untereinander mit einem Messenger kommuniziert werden kann.

Überprüfung in Sekunden

Während sonst per Funk Personendaten und Kennzeichen durchgegeben und überprüft wurden, zeigen die Programme jetzt innerhalb von Sekunden an, ob das überprüfte Fahrzeug oder die Person gesucht werden. Der polizeieigene Messenger erlaubt es, Bilder oder personengebundene Hinweise verschlüsselt an die am Einsatz beteiligten Kolleginnen und Kollegen zu schicken und die Informationen allen gleichzeitig zur Verfügung stehen. Das Notizbuch kann in der Tasche bleiben, wertvolle Zeit für den Einsatz genutzt werden.

 

Zeitgemäße Polizei

Friederike Zurhausen stellt fest: „Besonders die jungen Beamtinnen und Beamten nutzen die Smartphones mit ihren Apps intuitiv und routiniert. Im Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern können wir so als eine moderne und zeitgemäße Polizei überzeugen.“

700 neue Smartphones im Kreis Recklinghausen

Von den landesweit 20.000 Smartphones wurden über 700 Geräte in die Kreispolizeibehörde Recklinghausen geliefert. Sie werden an operative Kräfte ausgegeben, also an den Streifendienst, die Hundertschaft, Bezirksdienste, Hundeführer, den Verkehrsdienst und auch an Beamtinnen und Beamte der Kriminalpolizei. Viele der Beamtinnen und Beamten bekommen persönlich zugewiesene Smartphones und können diese direkt am Einsatzort einsetzen und nutzen.

 

Kameras am Körper

Fast 9.000 Bodycams landesweit, davon die ersten 200 in der Polizeibehörde Recklinghausen sollen in Zukunft Übergriffe und Beleidigungen gegen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte verringern, im besten Fall verhindern. Ein wissenschaftlich begleitetes Pilotprojekt in anderen Polizeibehörden hatte die deeskalierende Wirkung der Kameras im Einsatz bestätigt.

 

Filme werden 14 Tage gespeichert

Die Kameras werden zunächst an Einsatzwachen und später auch an anderen Dienststellen für die Einsatzkräfte bereit liegen. Zu Schichtbeginn können sie an der Uniform befestigt werden und sind einsatzklar. Polizistinnen und Polizisten im Außeneinsatz haben so zukünftig die Möglichkeit, in kritischen Situationen die Kamera einzuschalten und den Einsatz auf Video aufzuzeichnen. Die Daten werden an lokale Rechner übertragen und bleiben 14 Tage lang gespeichert. So können sie zur Gefahrenabwehr oder zur Verfolgung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten genutzt werden.

Friederike Zurhausen: „Erst Ende Oktober sind vier Polizeibeamte in Recklinghausen und Marl im Einsatz beleidigt, angegriffen und verletzt worden. Ich hoffe, dass die Bodycams zukünftig abschreckend auf Angreifer wirken und die Übergriffe deutlich reduzieren, am besten natürlich ganz verhindern.“

 

Mit Mitspracherecht

Bei der Erprobung der neuen Modelle als Streifenwagen durften Kolleginnen und Kollegen aus der Polizeibehörde Recklinghausen ebenfalls beim Pilotprojekt mitwirken. Schon in der Testphase waren die Polizisten beeindruckt vom Raumangebot.

Diese Vans überzeugten mit großer Ladekapazität, um die Ausrüstungsgegenstände wie Schutzwesten, Helme und Einsatztaschen zu verstauen. Weitere Details sind ein volldigitales Videosicherungssystem mit Kontrolldisplay in der Beifahrersonnenblende und eine Sondersignalanlage mit Arbeitsscheinwerfern nach vorn und zur Seite.

„Das Mitspracherecht bei der Auswahl der neuen Streifenwagen kam gut an. Die Kolleginnen und Kollegen haben unter anderem den Ford S-Max rund um die Uhr in allen Einsatzsituationen getestet und ihn für praktisch und geeignet befunden. Jetzt freuen sie sich darauf, ihn auch dauerhaft nutzen zu können“, erläutert die Polizeipräsidentin.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Recklinghausen
Pressestelle
Andreas Wilming-Weber
Telefon: 02361/55-1030
E-Mail: pressestelle.recklinghausen@polizei.nrw.de
www.polizei.nrw.de

Original-Content von: Polizeipräsidium Recklinghausen, übermittelt durch news aktuell

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Blaulicht

Messpunkte von Verkehrskontrollen

Hier wird in dieser Woche geblitzt

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Wöchentlich gibt die Stadtverwaltung die Messpunkte ihrer Verkehrskontrollen bekannt.

Der Blitzwagen der Abteilung Straßenverkehr des Bereichs Ordnung und Bürgerservice steht in der kommenden Woche an folgenden Standorten:

Montag, 14. Oktober: Bochumer Straße, Weimarer Straße, Römerstraße, Mittelstraße u.a.

Dienstag, 15. Oktober: Dresdener Straße, Wittener Straße, Horststraße, Pallasstraße u. a.

Mittwoch, 16. Oktober: Recklinghauser Straße, Klöckner Straße, Grimbergstraße, Oststraße u.a.

Donnerstag, 17. Oktober: Lange Straße, Grüner Weg, Suderwicher Straße, Hedwig-Kiesekamp-Straße u.a.

Freitag, 18. Oktober: Pöppinghauser Straße, In der Wanne, Deininghauser Weg, Emscherstraße u. a.

Samstag, 19. Oktober: Habinghorster Straße, Mengeder Straße, Westring u.a.

Sonntag, 20. Oktober: Hebewerkstraße, Ringstraße u.a.

Darüber hinaus kann der Wagen an jeder anderen Stelle im Stadtgebiet stehen.

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