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Fußball

Eintracht I siegt knapp im Vereinsduell

So ging das Spiel Eintracht II gegen Eintracht II aus

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Eintracht Ickern I (graue Hemden) traf erstmals auf Eintracht II

Aufgrund von Urlaubern konnten beide Teams nicht ihre Bestbesetzungen aufbieten. Auch die Chef-Trainer Erkan Gül (Ickern I) und Cemal Cicibas (Ickern II) waren bei der Begegnung an der Uferstraße nicht dabei.
Eintracht II war mit 1:0 (31.) durch Gürsel Aptoulaziz in Führung gegangen. Muhammed Basar glich mit einem laut Sascha Schöner „zweifelhaften Elfmeter“ zum 1:1 (45.) aus. Nach dem Seitenwechsel zog Ickern I durch Treffer von Basar (51.) und Kevin Tann (59.) auf 3:1 davon. Okan Dalkic verkürzte zum 2:3 (64.) Tann antwortete mit dem 4:2 (81.). Nach dem Elfmeter-Treffer von Aptoulaziz (84.) zum 3:4 lag eine Überraschung in der Luft. Diese machte Basar mit dem 5:3 (90.+1) nach einem Konter zunichte.

Das Vereins-Duell war hart umkämpft. Was zehn Gelbe Karten (vier gegen Ickern II, sechs gegen Ickern I) belegen.
Um eine mögliche Wettbewerbsverzerrung auszuschließen, wurde auch das Rückspiel des Eintracht-Duells vorgezogen. Die Partie vom 25. Spieltag ist anstatt am 19. April bereits für den 5. März terminiert.

Die Kreisliga-B-Fußballer von Eintracht Ickern (1.) haben in einer vorgezogenen Partie des zehnten Spieltages (13. Oktober) das vereinsinterne Duell mit Aufsteiger Eintracht II (2.) mit 5:3 (1:1) gewonnen.
Eintracht-II-Trainer Sascha Schöner sagte nach der Partie: „Man hat gesehen, dass sich unsere Mannschaft in der Liga nicht verstecken muss. Da war durchaus etwas in dem Spiel gegen unsere Erste für uns drin.“

Der CasKenner arbeitete einst bei einer Castrop-Rauxeler Tageszeitung als Freier Mitarbeiter und ist jetzt hier am Start.

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Fußball

5. Mai: Alle Spiele, alle Tore

Die Spieltagsübersicht

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Frohlinder trotzen in Hombruch dem Hagel

Die Landesliga-Fußballer des FC Frohlinde haben am Sonntag im Titelrennen die Kurve bekommen. Wacker Obercastrop sollte Hilfe leisten. Alle Partien bis zur Kreisliga B im Überblick.

Der FC Frohlinde erarbeitet sich beim Hombrucher SV in einem Spiel mit Wetter-Kapriolen einen Sieg.

Frohlinder trotzen in Hombruch dem Hagel
© Jens Lukas

Hombrucher SV – FC Frohlinde 0:1 (0:0)

FROHLINDE: Eiba; Neese, Führich, Behrend (85. Matuszak), D. Wurst, Muth, Tielker (55. E. Ceric), Liskunov, Wohlfarth, Brewko, Flaczek.

Tore: 0:1 (82.) Brewko.

Zuschauer: 150.

Der FC Frohlinde durfte am Sonntag nach schweren, erfolglosen Wochen endlich wieder jubeln und bleibt im Westfalenliga-Aufstiegsgeschäft. Beim Hombrucher SV gewann der FCF ein Kampfspiel zweier guter Mannschaften verdient mit 1:0 (0:0).

Es dauerte jedoch bis zur 81. Minute, ehe der FC Frohlinde am Ziel war. Bis dahin hatten beide Abwehrreihen das Spiel dominiert. Doch ein kluger Pass von Dominik Behrend in den Lauf von Kevin Brewko brachte die Entscheidung. Brewko ließ sich nicht lange auf irgendwelche Spielchen ein und hämmerte den Ball aus vollem Lauf halbhoch in die Hombrucher Tormaschen. Der Schütze des „Goldenen Tores“ drehte sich laut jubeln ab und ließ sich feiern.

Übersicht nicht verloren

Auch wenn bis zur 81. Minute alles nach einem 0:0 aussah, ist der Frohlinder Sieg unter dem Strich dennoch vollkommen verdient. Zumal die Frohlinder nach dem 1:0 in den abschließenden Minuten nicht die Übersicht verloren – gegen nun bissig angreifende Hombrucher, die sich mit der Niederlage nicht abfinden wollten. Das Frohlinder Abwehr-Bollwerk stemmte sich jedoch mit allem, was noch in den Beinen steckte, gegen den Ausgleich. Mit Erfolg. Mit etwas mehr Konsequenz bei Kontern wäre sogar das 2:0 möglich gewesen.

Das Hombruch-Spiel war eins mit vielen Facetten. Für eine sorgte in der 55. Minute ein Hagelschauer. Als dieser zu heftig wurde, unterbrach Schiedsrichter Julian Engelmann (Iserlohn) die Partie für fünf Minuten. Die Spieler beider Teams flüchteten unter die Schutzdächer ihrer Auswechselbänke. Das Unparteiischen-Trio lief unter die nahen Bäume.

In den ersten 45 Minuten vergab der FC Frohlinde im Spiel der wenigen Tor-Möglichkeiten zwei: Lukas Wohlfarth traf nur den Außenpfosten. Yannik Tielker geriet nach einer Flanke von Andre Muth am langen Pfosten in Rücklage und schaufelte den Ball über das Tor. Dem Gastgeber Hombruch gestattete die gute Frohlinder Abwehr keine Torchance in Halbzeit eins.

Ähnlich ging es nach dem Seitenwechsel weiter, zumal der Hombrucher Kunstrasen durch Hagel und Regen immer schwerer zu bespielen war. Mancher gut gemeinte Pass wurde auf dem nassen Untergrund zu schnell, um ihn zu erlaufen. So ergaben sich dann bis zum Frohlinder 1:0 trotz beiderseits intensiver Bemühungen nur noch wenige Halb-Chancen. Als der Schlusspfiff ertönte, brandete kollektiver Jubel auf im Lager des FC Frohlinde.

Frohlinder trotzen in Hombruch dem Hagel
Obercastrops Robin Franke sah gegen Obersprockhövel die Rote Karte. © Volker Engel

Obersprockhövel – W. O´castrop 0:7 (0:1)

OBERCASTROP: Scholka, Fritsch (70. Köppen), Jasmund, Hoffmann, Ucles Martinez, Shala, Kitowski (76. Herder), Queder, M. Budde, Franke, Cordero Astacio (46. L. Budde).

Tore: 0:1 (43./HE), 0:2 (65.), 0:3 (72.), 0:4 (78.), 0:5 (83.), 0:6 (85.), 0:7 (87.).

Zuschauer: 100.

Bes. Vorkommn.: Rote Karte (42.) gegen Franke (Wacker) wegen Handspiels.

Durch eine zum Schluss ganz bittere 0:7 (0:1)-Niederlage gegen Spitzenreiter SC Obersprockhövel,ist die lange Erfolgsserie des SV Wacker Obercastrop (6.) radikal beendet worden.

Das traditionelle Schützenfest des Bürgerschützenvereins fand an der Bochumer Straße auf dem Hof von Landwirt Kirchhelle statt. Fast nebenan – an der Karlstraße – schossen die Kicker aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis mit sieben Treffern quasi den Vogel ab. Eine gute Stunde lang hätte keiner der Zuschauer mit solch einem Schützenfest gerechnet. Das Team von Wacker-Trainer Aytac Uzunoglu hatte gegen den Landesliga-Primus dagegengehalten.

Erst als Robin Franke einen Kopfball nach einer Ecke in der 42. Minute auf der Torlinie reflexartig mit der Hand abwehrte, gab es den ersten Nackenschlag. Franke bekam die Rote Karte und die Gäste bekamen den Elfmeter, den sie zum 1:0 nutzten. Torwart David Scholka besaß da keine Abwehrchance. Die einzige richtige Gelegenheit der schnellen Gäste hatte der Keeper in der zweiten Minute klasse abgewehrt. Ansonsten hatten die Zuschauer durchweg nur Chancen der Hausherren zu beklatschen. Der spätere „Übeltäter“ Franke besaß drei gute Gelegenheiten, sein Team nach vorne zu bringen. In der achten Minute brachte er einen Querpass von David Queder nicht im Tor unter. Nach einer Direktabnahme nach Vorlage von Kapitän Moritz Budde verhinderte der gegnerische Torwart Maurice Horn einen Wacker-Einschlag (14.). Das dritte Franke-Ding (17.) rauschte über den Kasten. Zweimal war es dann noch Elvis Shala, der die Kugel nicht versenkte. Der Torwart war wieder zur Stelle und nach einem Sprint von der Mittellinie und einem wuchtigen Schuss wackelte lediglich das Außennetz.

Gegentore per Konter

Der Platzverweis und das 0:1 kurz vor der Pause traf die Heimischen in Mark und Bein. Trotzdem waren Chancen direkt nach der Pause da. Zählbares kam nicht dabei heraus. Bei einem dreifachen Nachschuss von Stefan Kitowski, Linus Budde und Moritz Budde waren Abwehrbeine und letztlich der linke Pfosten im Weg. Erst als Wacker alles auf eine Karte setzte, setzten die Gäste eiskalt ihre Konter und ließen die entblößte Defensive der Hausherren ganz alt aussehen.

Frohlinder trotzen in Hombruch dem Hagel
© Jens Lukas

Spvg Schwerin – FC Marl 3:1 (2:1)

SCHWERIN: Brödner; Dykierek, Sänger, Horn, Decke (79. Chrobock), Ewang (66. Kapitza), Wikczynski, Ceylan, Rupieper, Zimmermann (90.+1 Schemel), Jürgens.

Tore: 1:0 (2.) Wikczynski, 2:0 (25.) Wikczynski, 2:1 (30.), 3:1 (85.) Kapitza.

Zuschauer: 30.

Nach dem 3:1-Sieg gegen FC Marl (5.) ist das Abstiegsgespenst beinahe vom Schweriner Berg vertrieben. Die Zutaten zum Bannzauber waren eine kämpferische Mannschaftsleistung und Joker Martin Kapitza.

Die Spvg Schwerin (11.) legte zügig vor, in der zweiten Minute erzielte Marvin Wikczynski das 1:0. Dabei nutzte er ein Missverständnis zwischen der Marler Abwehr und Torwart Kahled Aydin aus.

Beim 2:0 (25.) profitierte Wikczynski von einem weiteren unglücklichen Zusammenspiel der Marler Defensive mit ihrem Keeper. Der Schweriner bewegte sich im Strafraum parallel zur Torlinie, um dann plötzlich den Ball um den Schlussmann herum zu schlenzen. Es war eine Begegnung auf Augenhöhe, bei der es zunächst die Gastgeber besser verstanden, ihre Chancen zu nutzen. „Drei Punkte würden uns guttun“, merkte Schwerins Geschäftsführer Peter Wach an.

Ewang trifft Außennetz

Mit steilen Pässen in die Spitze verstanden es die Marler aber immer wieder die Blau-Gelben in Verlegenheit zu bringen. So auch bei ihrem 1:2 (30.) Und auch bei den zahlreichen Standardsituationen für die Gäste. Vor der Pause traf Schwerins Gordin Ewang das Außennetz.

Nach der Pause gerieten die Schweriner trotz einiger guter Szenen immer mehr unter Druck. „Wir haben uns ein wenig fallen lassen, um ein Gegentor zu verhindern und verstärkt Kontermöglichkeiten zu nutzen“, sagte Schwerin-Trainer Marco Gruszka, „das hatten wir in der Halbzeit so besprochen. Klar, dass wir da auch etwas unter Druck geraten.“

Schweriner Drangphase

Zu Beginn der Schlussviertelstunde waren die Gäste dem 2:2 näher als die Schweriner dem 3:1 Eingeleitet vom eingewechselten Martin Kpaitza begann in der 83. Minute eine Schweriner Drangphase. An der Hereingabe von Nico Chrobok rutschte Gökhan Ceylan knapp vorbei. Wieder Ceylan, diesmal mit einem Lattentreffer. Kapitza stand goldrichtig und schob den abprallenden Ball humorlos über die Linie zum 3:1 (85.). „Das ist halt Kapi“, so Gruszka, „er ist Stürmer und steht da, wo er gebraucht wird.“ Mit seiner Mannschaft war der Coach zufrieden: „Das Spiel haben wir uns erkämpft und daher auch verdient gewonnen. Taktisch haben wir das sauber gemacht. Mehr will ich nicht.“

Ein bisschen mehr muss es aber noch sein. Sieben Punkte beträgt Schwerins Vorsprung auf die Abstiegszone. Drei Spiele stehen noch im Kalender. Mit einem Sieg gegen SF Stuckenbusch oder SV Horst-Emscher II hätte das Abstiegsgespenst endgültig ausgespukt. Gruszka: „Wenn wir so weiter machen, mache ich mir keine Sorgen. Bis wir aber völlig sicher sind, werden wir Gas geben.“

Frohlinder trotzen in Hombruch dem Hagel
Gordin Ewang (r) und die Spvg Schwerin setzten sich gegen den FC Marl mit 3:1 durch. © Volker Engel

SG Castrop – Erler SV 3:1 (1:0)

CASTROP: Heuser, Mercedes, Barfuß (86. Junge), Backes (83. Werner), Springwald (77. Springweiler), Kourouma, Wagener, Klein, Ballmann, Rupieper, Mühlegg.

Tore: 1:0 (35.) Kourouma, 1:1 (65.), 2:1 (70.) Springwald, 3:1 (71.) Kourouma.

Zuschauer: 50.

Nach zwei Niederlagen in Folge hat die SG Castrop (3.) in der Fußball-Bezirksliga mit 3:1 (1:0) gegen den Erler Spielverein (6.) gewonnen. Dabei traten die Gelsenkirchener Gäste nach vier Siegen in Folge mit großem Selbstvertrauen an.

Die stark verjüngte Mannschaft von SG-Trainer Dennis Hasecke ließ sich davon nicht beirren. Der Coach selbst war nach dem Spiel richtig begeistert von den vielen „Buben“ aus seinem Team, die noch bei den A-Junioren auflaufen. Hasecke sagte: „Ich kann alle nur loben, wie sie gespielt und gekämpft haben. Das machte großen Spaß zuzuschauen.“

Allerdings wäre auch Erle ein richtig guter Gegner gewesen. Das 1:0 (35.) durch Youssouf Joe Kourouma kam zur rechten Zeit. Der staubte einen Abpraller von der Latte ab. Manuel Backes hatte das Gebälk getroffen.

Die Erler kamen in der 65. Minute zum 1:1-Ausgleich. Hasecke sagte dazu: „Das war verdient.“ Verdient waren aber auch die eigenen Treffer zum Sieg. Erst nutzte Timo Springwald eine Vorlage von Nicolas Mühlegg zum 2:1 (70.). Und nur eine Minute später machte Kourouma nach Flanke von Springwald mit seinem zweiten Treffer das 3:1 (71.) perfekt.

Frohlinder trotzen in Hombruch dem Hagel
© Jens Lukas

Kreisliga A HER

BV Herne-Süd – FC Frohlinde II 4:2 (2:1)

FROHLINDE II: Brandenburger; Reichel, Goebel, Salloch, D. Vierhaus (34. Rehling), Schickling, Kuit, Wolters (75. Groß), Homann, Karajic, Fülling (16. Büker).

Tore: 1:0 (27./E), 1:1 (30.) Wolters, 2:1 (41.), 3:1 (77.), 3:2 (86.) Kuit, 4:2 (87.).

Bes. Vorkommnisse: Frohlindes Homann (73.) verschießt einen Elfmeter.

SV Wanne 11 II – SuS Merklinde 0:0

MERKLINDE: Möhrs; T. Broll (89. Urbanski), Do. Bönnemann, Beltkowski, Gaida, Ott (56. Sommer), Murano, Mbunga, Da. Bönnemann, Turan, Schudmann.

Tore: Fehlanzeige.

FC Castrop-R. – A. Holsterh. 17:0 (9:0)

CASTROP-RAUXEL: Dante; Budde (46. Laudien), S. Cakir, O. Cakir, Strieder (46. Celik), Kasprzak (46. Cittrich), Sola, E. Alic, Dschaak, Junge, Öz.

Tore: 1:0 (15.) S. Cakir, 2:0 (19.) Budde, 3:0 (21.) S. Cakir, 4:0 (25.) Junge, 5:0 (27.) Öz, 6:0 (33.) Junge, 7:0 (35.) Kasprzak, 8:0 (41.) Budde, 9:0 (44.) O. Cakir, 10:0 (46.) Dschaak, 11:0 (51.) Cittrich, 12:0 (60.) Junge, 13:0 (67.) Celik, 14:0 (73.) O. Cakir, 15:0 (87.) Öz, 16:0 (89.) Sola, 17:0 (90.) Öz.

RWT Herne – Arminia Ickern 10:1 (4:0)

ARMINIA: Sykora; Chr. Kampe, Höfener, El Ouanjli (46. Weber), Welskopf, Rasinlic, Pöschl, Ala. Alic, Golabek, Pieper (46. Pizolka), Jakowlaw (63. Grunwald).

Tore: 1:0 (2.), 2:0 (22./E), 3:0 (35.), 4:0 (39.), 5:0 (48.), 6:0 (56.), 6:1 (60.) Rasinlic, 7:1 (76.), 8:1 (83.), 9:1 (85.), 10:1 (88.).

Kreisliga A2 RE

FC Leusberg – TuS Hen´burg 4:2 (2:1)

HENRICHENBURG: Kaczorowski (70. Wohlinger); Waack, Schaack, Chr. Grum, J. Niewind, Nelson, Philipp, Viotto, Köhnen, Babbel (88. Bogatinis), Drees (76. R. Niewind).

Tore: 0:1 (11./E) Babbel, 1:1 (26.), 2:1 (45.+1), 3:1 (51.), 4:1 (79.), 4:2 (84.) Wohlinger.

Bes. Vorkommnisse: (70.) TuS-Torwart Kaczorowski musste verletzungsbedingt durch Feldspieler J. Niewind ersetzt werden.

Der 27. Spieltag der Fußball-Kreisliga A brachte keine Veränderungen im Titelrennen, da die Top-Vier-Teams der Liga allesamt drei Punkte eingefahren haben – auch durch Erfolge gegen heimische Teams.

Der SC Arminia Ickern (14.), in der Vorwoche noch Überraschungssieger gegen den Zweiten Marokko Herne, kam beispielsweise beim Dritten RWT Herne mit 1:10 (0:4) unter die Räder. Lediglich Jasmin Rasinlic konnte zum zwischenzeitlichen 1:6 für die Ickern, die wieder einen Platz in der Tabelle abgerutscht sind, einnetzen.

Auch der FC Frohlinde II (11.) unterlag dem Vierten BV Herne-Süd mit 2:4 (1:2). Julian Wolters besorgte den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich (30.) und Tim Kuit den späteren 2:3-Anschlusstreffer (86.) per Elfmeter für die Frohlinder. FCF-Trainer Jimmy Thimm war jedoch zufrieden mit seiner Elf: „Die Mannschaft hat im Vergleich zur Vorwoche ein ganz anderes Gesicht mit viel Einsatz und Leidenschaft gezeigt.“

Seine Pflicht erfüllt hat der FC Castrop-Rauxel (5.), der das Tabellenschlusslicht Arminia Holsterhausen mit einem 17:0 (9:0)-Kantersieg nach Hause schickte. Für die 17 Tore, durch die der FC insgesamt nun die 100-Toremarke geknackt hat, waren gleich zehn verschiedene Torschützen verantwortlich. Am erfolgreichsten waren Niklas Junge und Vedat Öz mit je drei Toren. Keine Tore sahen indes die Zuschauer des 0:0 des SuS Merklinde (9.) beim SV Wanne 11 II (7.).

In der Recklinghäuser Kreisliga A besteht die Chance auf den Klassenerhalt für den TuS Henrichenburg (15.) mittlerweile nur noch theoretisch. Durch die erneute 2:4 (1:2)-Niederlage beim FC Leusberg müsste der TuS in den verbleibenden drei Partien noch einen Sieben-Punkte-Rückstand auf den SC Herten (14.) aufholen.

Frohlinder trotzen in Hombruch dem Hagel
© Jens Lukas

Kreisliga B1 HER/CR

Die Fußballer des Kreisliga-B-Spitzenreiters VfB Habinghorst müssen ihre Meisterschaftsfeier noch verschieben. Zwar hat die Elf von VfB-Trainer Marc Olschewski ihre eigenen Hausaufgaben beim 8:2 (5:0)-Auswärtssieg bei der SG Castrop II (4.) erfüllt. Doch auch Habinghorsts Verfolger Eintracht Ickern (2.) kam zu drei Punkten – wenn auch ohne eigenes Zutun. Denn Gegner Spvg Horsthausen II (12.) trat gar nicht erst an. Somit hat die Eintracht bei sieben Punkten Rückstand in drei ausstehenden Partien zumindest theoretisch eine Titel-Chance.

Dass der VfB auf der Zielgeraden diesen Vorsprung noch herschenken wird, ist allerdings recht unwahrscheinlich. Dafür haben die Habinghorster einfach zu viel Qualität in ihrem Kader. Was am Sonntag auch die SG Castrop II zu spüren bekam. Allen voran durch VfB-Goalgetter Dennis Teuber, der zum wiederholten Mal fünf Treffer zum Sieg seiner Mannschaft beisteuerte – und sich der 100-Tore-Marke mit aktuell 97 Treffern weiter nähert. Ihn konnte die SG-Verteidigung nicht stoppen.

Teuber trifft vom Punkt

Bereits in der zweiten Minute netzte Teuber das erste Mal an – vom Elfmeterpunkt nach einem Foulspiel von Castrops Redouan Latrach an Marius Steger im SG-Strafraum. Nur drei Minuten später erhöhte Dennis Kock auf Zuspiel von Tim Eckey auf 2:0. Auch die frühe Rote Karte gegen VfB-Verteidiger Fahd Latrach (13.) wegen einer Notbremse an Dominik Schenkel brachte die Olschewski-Elf nicht ins Wanken. Andre Trottenberg (15.) und ein Teuber-Doppelpack (18./34.) sorgten für eine 5:0-Halbzeitführung.

Im zweiten Durchgang baute der VfB allerdings zunächst leicht ab. Was auch Coach Olschewski missfiel. „Das ist die dritte zweite Halbzeit in Folge, in der wir so auftreten – man man man“, ärgerte er sich an der Seitenlinie nach dem 1:5 der SG durch Niklas Westerberg (51.).

Dennis Teuber stellte kurze Zeit später mit seinem vierten Treffer an diesem Tage zum 6:1 (60.) den Fünf-Tore-Vorsprung wieder her, ehe der eingewechselte Niklas Hartmann für die Elf von SG-Trainer Andreas Lauer noch einmal auf 2:6 (63.) verkürzen konnte. Doch erneut Teuber (79.) und Dennis Both (83.) sorgten mit ihren beiden weiteren Treffern zum 8:2-Endstand für das Ergebnis, mit dem sich beide Teams schon im Hinspiel getrennt hatten.

Mit einem Sieg am kommenden Sonntag, 12. Mai, im Heimspiel gegen den SV Fortuna Herne II (3.) kann der VfB den Titelgewinn dann endgültig klarmachen.

SG Castrop II – VfB Habingh. 2:8 (0:5)

CASTROP II: Bedürftig; Friedrichs (50. Mouloudi), Schulz, J. Meyer-Drabert, Wöhrmann (36. Meyer), Kharrat, Könnecke, König, Westerberg (53. Hartmann), Schenkel, R. Latrach – HABINGHORST: Jarkulisch; Teuber, Kock (80. Both), Gorzolnik, F. Latrach, Borys, Eckey (75. Deric), Steger, Meyer (60. Schlingermann), Trottenberg, Schrimpf.

Tore: 0:1 (2./FE) Teuber, 0:2 (5.) Kock, 0:3 (15.) Trottenberg, 0:4 (18.) Teuber, 0:5 (34.) Teuber, 1:5 (51.) Westerberg, 1:6 (59.) Teuber, 2:6 (63.) Hartmann, 2:7 (79.) Teuber, 2:8 (83.) Both.

Bes. Vorkommnisse: Rote Karte (13.) gegen Habinghorsts F. Latrach wegen einer „Notbremse“.

Eintr. Ickern – Spvg Horsth. II n.a. 2:0

Hinweis: Horsthausen II trat nicht an.

W. O´castrop II – Falkenh. HER II 15:0 (8:0)

OBERCASTROP II: Otto; O. Kocakaya (67. Hose), Mu. Kirac, K. Schulz, Rachner, Korn (57. Atzeni), Uguz (61. von Preetzmann), Okutucu, Stammers, Pape, Kittig.

Tore: 1:0 (7.) K. Schulz, 2:0 (9.) Korn, 3:0 (10.) Korn, 4:0 (14.) Pape, 5:0 (21.) K. Schulz, 6:0 (29.) K. Schulz, 7:0 (36.) Pape, 8:0 (45.+1) K. Schulz, 9:0 (47.) K. Schulz, 10:0 (52./E) Otto, 11:0 (67.) Pape, 12:0 (76.) Atzeni, 13:0 (82.) K. Schulz, 14:0 (89.) Pape, 15:0 (90.) K. Schulz.

Spvg Schwerin II – RSV Holth. 2:1 (0:1)

SCHWERIN II: Lindner; Braun, Genc, Mousa, Wulf, El Marsi, Giwjorra (60. Achakzi), Jansen, Hupfeld (60. Vollersen), Schmitz, Elsner.

Tore: 0:1 (18.), 1:1 (58.) Giwjorra, 2:1 (74.) Giwjorra.

SF Hab./Dingen – Vict. Habingh. 2:1 (0:0)

HABINGHORST/DINGEN: Henseleit; Unger (22. Kabadayi), C. Bahcecioglu, Kirkkilic, Bü. Ertürk, Kessen, Neagu, Schreiber, Tiris, Kurnaz, Mu. Ertürk – VICTORIA: Franke; Marche, Sausmikat, Henseleit, Burkhardt, S. Klawitter, Schmitz, Bäcker, Grenda (63. Grenda), Knauer (65. Schemann), Scheidle.

Tore: 1:0 (53.) Mu. Ertürk, 1:1 (76.) Sausmikat, 2:1 (85.) Kurnaz.

Kreisliga B4 RE

Tit. Erkenschw. – TuS H’burg II 2:0 (0:0)

HENRICHENBURG II: Loske; Gerwert (46. N`Gom), Karow, G-L Nerger, Aschenbach, Steinchen, Ortkamp (46. M. Ludwig), Boschella, Schweiger, F. Jantscher, S. Pöther.

Tore: 1:0 (58.), 2:0 (81.).

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Fußball

14. April: Alle Spiele, alle Tore

Das war ein Sonntag zum Vergessen aus fußballerischer Sicht.

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Die überkreislichen Castrop-Rauxeler Fußballteams können am Sonntag nicht gewinnen

Fußball-Übersicht

Das war ein Sonntag zum Vergessen aus fußballerischer Sicht. Die Castrop-Rauxeler Fußball-Landes- und Bezirksligisten sammelten nur einen Punkt ein. Besonders viel Wirbel war in Obercastrop.

Vier Spiele, nur ein Punkt – das war definitiv zu wenig für die vier Landes- und Bezirksligisten aus Castrop-Rauxel am Sonntag. Doch woran lag es? Alles dazu in unserer Fußball-Übersicht inklusive Statistiken der A- und B-Kreisligisten.

Die überkreislichen Castrop-Rauxeler Fußballteams können am Sonntag nicht gewinnen
© Jens Lukas

SV Sodingen – FC Frohlinde 2:1 (1:0)

Vorsprung an der Tabellenspitze der Landesliga-Staffel 3 ist so gut wie aufgebraucht, dennoch zeigt man sich beim FC Frohlinde weiterhin optimistisch. Im Glück-Auf-Stadion Am Holzplatz in Herne zeigte die Frohlinder Mannschaft Moral und kämpfte verbissen darum, wenigstens einen Punkt auf dem Naturrasenplatz mit an die Brandheide zu nehmen.

Der Auftakt in das Spiel gegen den SV Sodingen (4.) geriet auch ganz ordentlich. Unter ständigen und lautstarken Anweisungen von Trainer Stefan Hoffmann, der über die gesamte Spieldauer an der Seitenlinie unterwegs war, stellte sich Frohlinde gut auf die mit einer Dreierkette in der Abwehr agierenden Gastgeber ein. Bei den Angriffen fehlte es jedoch an dem notwendigen Spielglück, um die Konter zum Abschluss zu bringen oder aus Freistößen eine hochkarätige Chance zu kreieren.

Das Gegentor mit dem ersten Angriff

So geschah es, dass mit dem ersten klaren Angriff der Heimmannschaft direkt zum Gegentreffer kam. Im Frohlinder Mittelfeld arbeitete Kevin Brewko nicht konsequent mit nach hinten, sodass Sodingen sich auf der linken Seite in Überzahl in den Strafraum kombinieren konnte. Naim Ajeti profitierte von einer undurchsichtigen Situation und konnte den Ball zum 1:0 ins Netz spitzeln (22.).

Der FC Frohlinde ließ sich nicht verunsichern und spielte weiter, jedoch gerieten die Angriffe oft sehr umständlich. In den zweiten 45 Minuten übernahm zunächst FCF-Kapitän Dietrich Liskunov das Ruder und versucht mit Schüssen aus der zweiten Reihe, den Sodinger Keeper zu überwinden. Die Herner Mannschaft verlagerte sich aufs Kontern und hatte damit Erfolg. Erneut war es Ajeti (57.) der zum 2:0 traf. Mit dem 3:0 wäre das Spiel endgültig entschieden gewesen, jedoch stand der Stürmer beim Querpass im Abseits (66.).

Die überkreislichen Castrop-Rauxeler Fußballteams können am Sonntag nicht gewinnen
Kevin Brewko (r.) war der einzige Frohlinder, der es schaffte, den Sodinger Torwart Thomas Sowinski zu überwinden. Doch auch sein Treffer reichte dem Spitzenreiter nicht. © Volker Engel

Trainer Hoffmann wechselte und warf mit seinem Team alles nach vorne. Den Anschlusstreffer erzielte Kevin Brewko per Handelfmeter (75.) Den Strafstoß gab es nach einem stark vorgetragenen Angriff über Yannik Tielker, der Dietrich Liskunov steil in den Strafraum schickte und von dessen Fuß der Ball einem Sodinger an die Hand sprang. Frohlinde versuchte weiterhin Druck zu machen und auf den Ausgleich zu spielen, ging das Aufbäumen jedoch sehr hektisch an.

Kurz vor Spielende, nachdem der Frohlinder Coach hinter die Bande verbannt worden war, weil er die Coachingzone verlassen hatte, lag dann noch der Punktgewinn in der Luft. Erst spielte wieder Tielker auf Liskunov, der aber freistehend verzog, und direkt vor dem Abpfiff schoss Brewko auch über das Tor.

Den Frohlindern fehlt das Spielglück

Von Trainerseite gab es keine Vorwürfe in Richtung der Mannschaft. Stefan Hoffmann sagte nach dem Spiel: „Moralisch hätten wir heute einen Punkt verdient gehabt, aber im Moment fehlt uns das notwendige Spielglück, was wir in der Hinrunde in vielen Spielen auf unserer Seite hatten, daher kann ich der Mannschaft nichts vorwerfen.“ Für den FC Frohlinde geht es nun im Heimspiel am kommenden Donnerstag gegen Firtinaspor Herne (3.) darum „den Bock wieder umzustossen“, so Stefan Hoffmann.

FROHLINDE: Schulz; Neese, Metz (59. Tielker), Führich, Sube, Matuszak, Liskunov, E. Ceric (68. Kothe), Wohlfarth (75. Obi), Brewko, Flaczek.

Tore: 1:0 (22.), 2:0 (57.), 2:1 (75./E.) Brewko.

Zuschauer: 101.


SV Wacker Obercastrop – Hombrucher SV 1:1 (1:1)

Insgesamt 92 Minuten dauerte die schnelle und packende Partie der beiden Tabellennachbarn. Hier der frisch gebackene Kreispokalfinalist aus der Erin-Kampfbahn, der mit fünf Siegen in Folge in der Landesliga bei den eigenen Fans Begehrlichkeiten ganz anderer Dimension Richtung Tabellenspitze weckte. Dort der Hombrucher SV, der von vielen Insidern vor der Saison als Titelmitfavorit genannt wurde. All diese Fakten wurden durch ein gutes Fußballspiel der beiden Teams gezeigt.

Dabei schien die 35. Minute, als Sascha Schröder in Höhe der Mittellinie die Rote Karte sah, von ganz wichtiger Bedeutung zu sein. Denn diese führte schließlich nach Spielschluss noch zu einer Diskussionsrunde mit Schiedsrichter Isa Efetürk (Gladbeck), Trainer Aytac Uzunoglu und dem „Übeltäter“. Schröder hatte sich auf seinem Handy nämlich die Szene noch einmal via Livestream von Sporttotal angeschaut und sagte anschließend zum Referee: „Ich habe ihn nicht am Hals gerissen, das sieht man doch ganz deutlich.“ Ändern konnte das die Situation mit dem späten „Videobeweis“ allerdings nicht.

Wacker Obercastrop mit den besseren Antworten

Der Platzverweis war natürlich bitter für die Obercastroper. Zumal die Gäste nach einem Eckball mit 1:0 (20.) durch Thomas Dücker in Führung gegangen waren. Die Hausherren hingegen kamen erst langsam auf Betriebs-Temperatur. Sicherlich steckte noch der Pokal-Halbfinal-Knaller am Donnerstag gegen den SV Wanne 11 (1:0) in den Knochen. Doch es wurde besser. Das Team von Trainer Aytac Uzunoglu hatten immer bessere Antworten auf die „flotten Burschen“ aus Dortmund parat.

Der Ausgleich war eigentlich nur eine Frage der Zeit. Nach einigen Eckbällen war es dann der Spanier Yogan Cordero Astacio, der einen Abpraller von der Strafraumkante in der unteren linken Ecke des Tores zum 1:1 (40.) unterbrachte. Es hätte noch fast besser werden können. Elvis Shala (42.) verzog die Kugel von der linken Seite knapp über das Tor.

Die überkreislichen Castrop-Rauxeler Fußballteams können am Sonntag nicht gewinnen
Elvis Shala wurde von einem Hombrucher im Strafraum elfmeterwürdig gefällt, doch die Pfeife des Schiedsrichters Isa Efetürk aus Gladbeck blieb stumm. © Volker Engel

Die heimischen Fans waren zufrieden. Und auch Coach Uzunoglu, der nach dem Spiel sagte: „Eigentlich waren wir auch in Unterzahl die bessere Mannschaft, ich bin ganz stolz auf die Jungs.“

Die waren in Halbzeit zwei drauf und dran, den Sieg einzufahren. Ob Shala, Serhat Can, Linus Budde, Bastian Fritsch oder der spät eingewechselte Stefan Kitowski, sie alle besaßen gute Torchancen. Doch das Glück war nicht auf heimischer Seite.

Einmal wurde Shala wegen einer vermeintlichen Abseits-Stellung zurück gewunken, dann wurde der Wacker-Stürmer kurz vor der Torlinie „elfmeterwürdig“ gelegt. Referee Efetürk pfiff allerdings nicht. Aber vielleicht hat Sascha Schröder ja auch diese Aktion dem Gladbecker Schiedsrichter auf seinem Handy zeigen können.

OBERCASTROP: Scholka; Fritsch, Jasmund, Hoffmann, Schröder, Ucles Martinez, Shala, M. Budde, L. Budde (80. Kitowski), Cordero Astacio, Can.

Tore: 0:1 (21.), 1:1 (40.) Cordero Astacio.

Bes. Vorkommn.: (35.) Rote Karte gegen Schröder wegen Foulspiels.

Zuschauer: 67.

Hier können Sie sich das Spiel des SV Wacker Obercastrop noch einmal ansehen:

Die überkreislichen Castrop-Rauxeler Fußballteams können am Sonntag nicht gewinnen
© Jens Lukas

SG Castrop – Westfalia Langenbochum 1:3 (1:1)

Das war’s wohl für die SG Castrop im Rennen um Aufstiegs-Relegationsplatz zwei in der Bezirksliga 9. Das 1:3 (1:1) im Topspiel gegen BW Westfalia Langenbochum (2.) ist eine Niederlage zu viel. „Klar, ich denke, dass wir unser Ziel Relegation nun abhaken können“, sagte Trainer Dennis Hasecke enttäuscht.

In 94 Minuten war den rund 100 Fans kein hochklassiger Fußball geboten worden. Kämpferisch war’s okay, spielerischer Glanz blitzte auf beiden Seiten jedoch nur selten auf. „Beide Mannschaften standen tief und wollten nicht zu viel riskieren“, nennt Hasecke einen Grund, warum es nur wenige aufregende Torraum-Szenen gab.

Daniel Klein bringt die Castroper in Führung

Das Spiel begann jedoch optimal für Gastgeber SG Castrop. Keine vier Minuten waren gespielt, da zeigte Schiedsrichter Amir Aletic nach einer ungestümen Langenbochumer Abwehraktion im Strafraum auf den Elfmeterpunkt. Daniel Klein legte sich den Ball zurecht und verwandelte zum 1:0 (4.). Mit langen Bällen in die Spitze setzten Castrops Fußballer weiter kleine Nadelstiche. Nach einer derartigen Aktion hatte Timo Ballmann sogar das 2:0 auf dem Schlappen (27.), er scheiterte aber am Fuß von Keeper Max Ronneburg.

Danach folgte aber längere Zeit die große Torchancen-Ebbe. Das Geschehen spielte sich fast nur noch im Mittelfeld ab. Beide Teams gaben dort nicht einen Zentimeter Boden freiwillig preis. In Minute 40 das überraschende 1:1. Tobias Portmann zog aus 20 Metern zentral vor dem Tor ab, der Ball klatschte an den linken Innenpfosten und rutschte ins Netz.

Die überkreislichen Castrop-Rauxeler Fußballteams können am Sonntag nicht gewinnen
Youssouf Joe Kourouma (l.) und die SG Castrop können sich von ihren Aufstiegsträumen verabschieden. © Volker Engel

Nach einer Stunde war Castrop in kurzer Folge nah dran am 2:1 bei drei Kopfbällen. Einmal traf Ballmann das Spielgerät nicht voll mit dem Kopf. Wenig später segelte erneut Ballmann auf der Torlinie an einer gut getimten Flanke vorbei. Und den Kopfball von Timo Springwald aus sechs Metern fischte Torwart Ronneburg mit einem Topreflex unten links von der Torlinie.

Von Langenbchum war bis dahin so gut wie nichts zu sehen in der Offensive. Das nächste Tor schoss trotzdem der Gast. Bei einem scharf und flach geschossenen Ball in den Strafraum stand Maurice Herold am langen Pfosten goldrichtig und netzte ein zum 1:2 (77.). Als dann Hayssam Siala eine flache Stemmer-Hereingabe am kurzen Pfosten über die Linie stocherte, stand es 1:3 (82.), und der Gast spielte fortan nur noch souverän die Zeit herunter.

CASTROP: Niemeyer; Lukat (30. Schenkel), Helmig, Bellahcen, Springwald (85. Barfuß), Harwig, Kourouma, Wagener (64. Holtkamp), D. Klein, Ballmann, Rupieper.

Tore: 1:0 (4./E.) Harwig, 1:1 (40.), 1:2 (77.), 1:3 (82.).

Zuschauer: 100.


Westfalia Gelsenkirchen – Spvg Schwerin 2:1 (2:0)

Die Bezirksliga-Fußballer der Spvg Schwerin (11.) warten weiter auf den ersten Sieg seit dem 17. Februar. Im Auswärtsspiel bei Westfalia Gelsenkirchen (7.) mussten die Schweriner am Sonntag eine 1:2 (0:2)-Niederlage hinnehmen.

Mit einem sehr jungen Team angetreten, so standen die zwei A-Junioren Nils Meiritz und Justin Strahler in der Startelf, mussten die Schweriner schon früh den Rückstand hinnehmen. Artur Fetsch traf per Kopfball zum 1:0, Jan Gendreizig erhöhte alleine vor Spvg-Keeper Marius Brödner zum 2:0. „In der Halbzeitpause hatten wir uns vorgenommen, richtig Druck auf den Gegner zu machen und die Gegenspieler anzulaufen“, so Schwerins Trainer Marco Gruszka. Das klappte auch und führte letztlich zum 1:2-Anschlusstreffer durch Simon Decke (50.). Doch zu mehr reichte es bei der Spvg nicht.

Den Schwerinern fehlen Spieler mit Erfahrung

Der Ex-Profi Marco Gruszka war mit dem Auftritt seines Teams dennoch nicht unzufrieden: „Die Mannschaft hat alles gegeben, im Vergleich zu den Vorwochen geht die Tendenz nach oben.“ Allerdings fügte er auch an: „Uns fehlt einfach die Erfahrung. Mit einem Stürmer wie Martin Kapitza wäre das hier vielleicht ganz anders gelaufen.“

Da Genclerbirligi Resse (14.) am Sonntag zeitgleich mit 6:2 gegen den SV Horst-Emscher II (12.) gewann, haben die Schweriner nur noch vier Punkte Vorsprung zur Abstiegszone. Nun folgt für die Spvg das Duell mit dem SV Zweckel (13.).

SCHWERIN: Brödner; Dykierek, Sänger, Horn, Strahler, Neumann (45. Ewang), Decke (67. Chrobock), Ceylan, Rupieper, Meiritz, Jürgens.

Tore: 1:0 (13.), 2:0 (29.), 2:1 (50.) Decke.

Zuschauer: 50.

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© Jens Lukas

SV Wanne 11 II – FC Frohlinde II 3:2 (2:2)

FROHLINDE II: Brandenburger; Reichel, Salloch, Vierhaus, Klaus (80. Goebel), Kuit, Ruffer, Homann (70. Schickling), Karajic, Groß (45. Wolters), Herrmann.

Tore: 0:1 (7.) Karajic, 0:2 (23.) Homann, 1:2 (27.), 2:2 (32.), 3:2 (58.).

TSK Herne – SuS Merklinde abges.

Hinweis: Da der Duschbereich auf dem Sportplatz an der Bladenhorster Straße in Herne nach dem Legionellen-Befund noch nicht wieder freigegeben worden ist, fiel die Partie aus.

FC Castrop-R. – SV Holsterhausen 4:1 (2:0)

CASTROP-RAUXEL: Dante; Budde, Schäfer, S. Cakir, O. Cakir, Strieder, Kasprzak, Dschaak (87. Cittrich), Keusch (61. E. Alic), Öz, A. Celik (75. Yaylacik).

Tore: 1:0 (36./E.) Kasprzak, 2:0 (39.) Dschaak, 3:0 (56.) Dschaak, 4:0 (77.) Dschaak, 4:1 (85./E.).

Arminia Ickern – SC Constantin 3:1 (1:1)

ARMINIA: Sykora, Alm. Alic, C. Kampe, Höfener, El Ouanjli, Welskopf, Rasinlic, Pöschl (86. Ofosa), Ala. Alic, Pieper (85. Weber), Jakowlaw (70. Güttler).

Tore: 1:0 (15.) Rasinlic, 1:1 (51./E.), 2:1 (71.) Ala. Alic, 3:1 (90.+4) Rasinlic.

DTSG Herten – TuS Hen´burg 0:5 (0:1)

HENRICHENBURG: Frecker; Waack, Schaack, Chr. Grum, Kobylanski, Nelson (37. Babbel), Kristler (56. Boschella), Philipp, P. Wihler, Viotto (73. Bogatinis), Böcker.

Tore: 0:1 (21.) P. Wihler, 0:2 (55.) Babbel, 0:3 (62.) Boschella, 0:4 (68.) Babbel, 0:5 (74.) Kobylanski.

Bes. Vorkommn.: Gelb-Rote Karte (59.) gegen einen Hertener Spieler wegen Meckerns.

Die überkreislichen Castrop-Rauxeler Fußballteams können am Sonntag nicht gewinnen
© Jens Lukas

W. O´castrop II – SF Hab./Dingen 1:3 (1:1)

OBERCASTROP II: Bals; Kocakaya, Kirac, Schulz, Rachner, Korn, Maull, von Preetzmann, Stammers, Froncek, Kittig (81. Hose) – HABING./DINGEN: B. Henseleit; Bahcecioglu, B. Ertürk (81. Schreiber), Baschar (22. Unger), Kessen (40. Kirkkilic), Gröne, Neagu, Demircan, Tiris, Kuranz, M. Ertürk.

Tore: 0:1 (19.) Kessen, 1:1 (33.) von Preetzmann, 1:2 (72.) Kessen, 1:3 (82.) Gröne.

Spvg Schwerin II – Falkenhorst II 9:6 (2:2)

SCHWERIN II: Hiedels; Braun, Dinter, Mousa, Demiryürek, Mavridis, Giwjorra, Brand (46. Struckmeyer), Jansen (46. Schmitz), Hupfeld, Elsner.

Tore: 0:1 (2.), 1:1 (10.) Mousa, 2:1 (30.) Mavridis, 2:2 (42.), 3:2 (50.) Struckmeyer, 4:2 (53.) Mavridis, 4:3 (55.), 5:3 (62.) Mousa, 5:4 (67.), 6:4 (76.) Struckmeyer, 7:4 (80.) Mousa, 8:4 (82.) Mousa, 8:5 (85.), 8:6 (87.), 9:6 (90.) Mavridis.

Eintr. Ickern – Vict. H’horst 3:1 (2:1)

EINTRACHT: Foltmann; Tann, Birhimeoglu, Civ, Kaya (46. El Moutaouafik), M. Klawitter, Argin, A. Bal (75. Demirci), Y.-D. Öztürk, S. Bal – VICTORIA: Cittrich; Saumsikat (42. Kremer), G. Henseleit (43. Schemann), Sadikovic, Burkhardt, S. Klawitter, Schmitz, Bäcker, Jacke (79. Schmidt), Grenda, Knauer.

Tore: 0:1 (35.) Schmitz, 1:1 (38.) Y.-D. Öztürk, 2:1 (45.) Tann, 3:1 (90.+1) M. Klawitter.

SG Castrop II – Arminia Sodingen 4:0 (3:0)

CASTROP II: Becker; Friedrichs, J. Meyer-Drabert (20. Junge), Wöhrmann, Kharrat, Odelga, Werner, König, Hartmann (87. Lauer), Mühlegg, R. Latrach.

Tore: 1:0 (13.) Kharrat, 2:0 (17.) König, 3:0 (20.) R. Latrach, 4:0 (88.) Friedrichs.

Hillerheide II – TuS H’burg II 11:2 (3:1)

HENRICHENBURG II: Tekath (46. Hill); Gerwert (46. Karow), Steinchen, M. Ludwig, Schweiger, Tost, Lessmann (30. Ortkamp), F. Jantscher, Stehle, Berens, Dalkic.

Tore: 1:0 (27.), 2:0 (30.), 3:0 (31.), 3:1 (44.) Dalkic, 4:1 (48.), 5:1 (50.), 6:1 (60.), 7:1 (67.), 8:1(72.), 8:2 (74.) Steinchen, 9:2 (80.), 10:2 (85./E.), 11:2 (87.).

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